Arbeitsalltag

Der Alltag

Eigentlich erlebt man in der Geschäftsstelle jeden Tag etwas Neues, so dass die Zeit sehr schnell verfliegt. Der Alltag lässt sich allerdings auf einige grundlegende Dinge zusammenfassen: Im Wesentlichen ist man von Beginn an der erste Ansprechpartner für die Mieter und Mietinteressenten und führt täglich Schrift- und Telefonverkehr. Dabei geht es zum Beispiel um Beschwerden, persönliche Anliegen der Mieter, Kündigungen, Zahlungsrückstände und die Neuvermietung einer Wohnung.
Allerdings kommt man auch mal aus der Geschäftsstelle raus, denn zum Beruf des Immobilienkaufmanns gehört es auch, die Wohnanlagen zu begehen, um sich einen Überblick zu verschaffen, sich die Anliegen der Mieter vor Ort anzuschauen, Wohnungsinbesitznahmen, Räumungen oder Wohnungsbesichtigungen durchzuführen. Letztere wiederum sind nicht mit denen aus dem Fernsehen zu vergleichen. Je nach Preis und Lage der Wohnung, kann es sein, dass zu einer Besichtigung etwa 100 Menschen kommen, von denen jeder seine Fragen stellen möchte.
Es gibt also auch Situationen im Alltag, in denen man beweisen muss, dass man unter hohem Druck arbeiten kann.

Die Berufsschule

Wenn man gerade Mal nicht in der Geschäftsstelle oder in einer anderen Abteilung ist, befindet man sich vermutlich in der Berufsschule (Berufliche Schule für Wirtschaft Hamburg-Eimsbüttel). Diese hat mit der U-Bahnstation „Lutterothstraße“ eine direkt Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel.
Dort hat man wöchentlich einen Tag und alle zwei Wochen, zwei Tage Unterricht. Je nach Lehrjahr und Ausbildungsbeginn sind diese Tage immer unterschiedlich. Man wird in den Fächern Immobilienwirtschaft, Wirtschaft und Beruf, Bilanzierung und Finanzierung sowie Englisch unterrichtet. Im ersten Schuljahr kann man außerdem ein Wahlpflichtfach wählen. Nach ca. einem Jahr geht man dann in die Zwischenprüfung, bevor es nach ca. 2 ½ Jahren in die Abschlussprüfung geht.

Neue Abteilungen

Ein halbes Jahr nach der Ankunft in der Geschäftsstelle heißt es auch schon wieder: „auf Wiedersehen“. Doch man kommt immer mal wieder für einige Zeitabschnitte zurück. Nun besucht man viele zentrale Abteilungen der SAGA Unternehmensgruppe in der Hauptverwaltung in Hamburg-Barmbek, wo versucht wird, den Azubis einen umfassenden Einblick in Strukturen und Abläufe der Wohnungswirtschaft zu ermöglichen.

So erhält man zum Beispiel einen Einblick in den zentralen Einkauf des Unternehmens, wo verschiedene Handwerke und Dienstleister ihren Weg zur SAGA Unternehmensgruppe finden und was für Aufgaben und Kosten das Engagieren für die SAGA Unternehmensgruppe  mit sich bringt. Genauso verbringt man einige Tage in der Neubau- und Modernisierungsabteilung. Dort bekommt man einen Einblick in die Planung und Durchführung vom Bau eines neuen Wohnhauskomplexes und hat dabei die Chance sich vor Ort auf Baustellen zu begeben um das Ganze live mitzuverfolgen. Jedoch bekommt Ihr auch einen Einblick in Abteilungen wie die Bestandsrentabilität, in der man erfährt, wie es zu den Betriebskosten bzw. Betriebskostenabrechnungen kommt und wie Mieten berechnet werden. Manchmal kommt es auch vor, dass Mieter ihre Wohnung oder ihr Reihenhaus von der SAGA Unternehmensgruppe käuflich erwerben können und somit zum Eigentümer werden. Alles was mit diesem Thema zu tun hat, lernt man in der Abteilung für den Eigentumsvertrieb.
Zudem besucht man die Gewerberaumvermietung, die inneren Dienste, die Personalentwicklung, die IT-Services und viele andere Abteilungen.

Tochterunternehmen

Um dem Ganzen noch einen sauberen Abschluss zu geben, besucht man auch einige Tochterfirmen der SAGA Unternehmensgruppe, da diese tatkräftig das Kerngeschäft unterstützen.

Dazu gehören unter anderem die WSH „Wohnservice Hamburg“, die Mieter bei Umquartierungs- und Modernisierungsmaßnahmen unterstützen und betreuen sowie Hilfestellung bei finanziellen Schwierigkeiten anbieten. 

Ein weiteres Tochterunternehmen ist die HWC „Hamburger Wohnconsult“, das einen Teil der Vermietung übernimmt. Wenn es nämlich in den Geschäftsstellen mal drunter und drüber geht, können die kaufmännischen Sachbearbeiter ein paar ihrer Wohnungen an die HWC abgeben.

Persönliche und fachliche Förderung

Damit die Mitarbeiter (darunter die Auszubildenden) auch persönlich und fachlich bestens gefördert werden, bietet die SAGA Unternehmensgruppe, zusätzlich zu den Einblicken in die Abteilungen und den im Ausbildungsprogramm enthaltenen Seminaren, ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm an. Dazu gehören zum Beispiel Kommunikationsworkshops, EDV-Fortbildungen und Präsentationstraining. Nach jedem Seminar bekommt man ein Teilnahmezertifikat für die eigenen Unterlagen, um seine Qualifikationen entsprechend nachweisen zu können.

Was kommt dann?

Schneller als man denkt, sind die 2 ½ Jahre auch schon rum. Wenn man die Ausbildung erfolgreich absolviert hat, bietet die SAGA Unternehmensgruppe auf jeden Fall ein befristetes Übernahmejahr an. Beweist man in diesem Jahr, dass man für diesen Job geeignet ist, steht einer weiten Übernahme generell nichts mehr im Weg.